Vom Plan zum fertigen Traumhaus

Der Traum von eigenen Haus beginnt mit der Frage, wo gebaut werden soll. Mitten in der Stadt oder lieber im Grünen? Möchte man weitere Wege zur Arbeit und zum Kino in Kauf nehmen, wenn dafür eine schöne Aussicht vom eigenen Balkon lockt?

Oder wünscht man sich vor allem eine zentrale Lage, in der wegen der hohen Bodenpreise nur ein relativ kleines Grundstück erschwinglich ist? Diese und viele andere Fragen muss jeder Bauherr für sich beantworten, bevor die konkrete Planung des Traumhauses beginnen kann. Denn erst, wenn der Bauplatz bereits gefunden wurde, kann sich der Architekt an die Arbeit machen.

Schließlich gilt es nicht nur, möglichst viele Wünsche der künftigen Hausbewohner in den Grundriss einzuarbeiten, sondern auch die Besonderheiten des Grundstücks  zu berücksichtigen. Zum Beispiel bietet es sich an, Wohn- und vor allem Schlafräume in Richtung des Gartens und nicht etwa zur Straßenseite zu platzieren. Große Fenster Richtung Süden lassen viel Licht ins Haus und sparen nebenbei Energie. Diese und viele weitere Details lässt der Architekt in seinen Plan einfließen.

Dabei müssen immer auch die Bestimmungen des örtlichen Bebauungsplans beachtet werden. Dieser schreibt zum Beispiel die maximal zulässige Gebäudehöhe oder die erlaubten Dachformen fest. Nachdem der Architekt die Pläne fertig hat, werden sie bei der Baubehörde eingereicht. In der Regel hat man einige Wochen später die Baugenehmigung auf dem Tisch. Und dann kann die Realisierung des Traumhauses beginnen.